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Schröpfen – eine alte Methode mit modernem Reiz

Schröpfen ist eine uralte Methode der Reiztherapie und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Hierbei werden mehrere, glockenförmige Kuppeln, sogenannte Schröpfgläser auf den Rücken gesetzt. Die Luft im Schröpfkopf wir vorher erhitzt, so dass sich ein Unterdruck und ein Vakuum bilden. Alternativ kann der Druck auch durch eine Absaugvorrichtung erzeugt werden.

Durch das Schröpfen werden die Reflexzonen der Haut aktiviert, die in Verbindung zu den inneren Organen stehen und auf diese einwirken. Durch die Reizung mit Hilfe der Schröpfglocke wird das Bindegewebe verstärkt durchblutet und die Tätigkeit der inneren Organe stimuliert. Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Es gibt zwei Wege des Schröpfens:

Unblutiges Schröpfen

Beim unblutigen Schröpfen wird durch den erzeugten Unterdruck die Durchblutung angeregt und eine Stimulation der Hautrezeptoren erreicht. Es dient z.B. der Behandlung von sogenannte kalten oder leere Gelosen, die sich bei der Untersuchung der Haut meist als Delle darstellen und eine verminderte Blutversorgung anzeigen.Diese Art der Stimulation nimmt über die Reflexwege zudem Einfluss auf die inneren Organe.

Blutiges Schröpfen

Beim blutigen Schröpfen werden Verhärtungen behandelt, die sich aufgrund einer Fehlregulation der Durchblutung gebildet und den Abfluss von gestauter Gewebsflüssigkeit verursacht haben. Während der Behandlung wird die Haut leicht angeritzt, so dass die gestaute Gewebsflüssigkeit austreten kann.

Durch die Entgiftung kommt es zu einer spürbaren Verbesserung der Stoffwechselvorgänge.

Die Geschichte des Schröpfens geht übrigens bis ca. 3300 Jahre v. Chr. zurück. Schröpfglocken waren damals ein weitverbreitetes medizinisches Instrument. Die Ärzte benutzten Saugglocken aus Bambus, Bronze, Kupfer oder Glas. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erfreut sich das Schröpfen wieder zunehmender Beliebtheit und findet bei vielen Erkrankungen und Störungen Anwendung.

Ein Überblick über die Anwendungsgebiete:

  • Müdigkeitssyndrome
  • Bluthochdruck
  • Erschöpfungszustände
  • Prämenstruelles Syndrom und andere Menstruationsbeschwerden
  • Psychische Krankheiten, z. B. Depressionen (unterstützend)
  • Muskelverspannungen und –verhärtungen
  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Chronische Kopfschmerzen oder Migräne
  • Lebererkrankungen
  • Nierenleiden
  • Chronische Mandelentzündung
  • Entzündliche Lungenerkrankungen
  • Karpaltunnelsyndrom

Gerne informieren wir Sie ausführlich über die modernen Methoden des Schröpfens in unserer Praxis.

Preis: ca. 65,00€

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